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Der Kampf gegen Keime

18.06.2016 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In den kreiseigenen Klinken werden pro Jahr rund 150 Menschen gegen multiresistente Erreger behandelt

Ins Krankenhaus zu kommen – das ist ohnehin nicht unbedingt eine gute Perspektive. Seit einiger Zeit grassiert jedoch eine zusätzliche Angst: sich dort auch bei vermeintlichen Routine-Eingriffen so anzustecken, dass eine gravierende Krankheit daraus entsteht. Das ist übrigens kein rein deutsches Phänomen, sondern gilt europaweit. Was aber kann man dagegen tun?

Ganz wichtig für die Früherkennung von Keimen in Krankenhäusern: ein Abstrich in der Nase, der schnell analysiert werden kann Foto: Holzwarth
Ganz wichtig für die Früherkennung von Keimen in Krankenhäusern: ein Abstrich in der Nase, der schnell analysiert werden kann Foto: Holzwarth

Das Problem beginnt für Karin Kadenbach (jg-Foto) indes nicht erst an der Krankenhaustür, sondern schon viel, viel früher. Mit dem Penizillin habe die Medizin so etwas wie einen Zauberstab in die Hand bekommen, sagt die Sozialdemokratin aus Niederösterreich. Sie sitzt im Gesundheitsausschuss des Europaparlaments, und die Sache ist ihr sichtlich ein Herzensanliegen: „Der Mensch hat dieses angebliche Wundermittel allerdings exzessiv eingesetzt und quasi mit Bomben auf Spatzen geworfen“, klagt sie.


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