Nürtingen

Der höchste Berg

25.01.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Ein alter Spruch besagt: „Der höchste Berg des Landes ist der Hohenasperg. Es dauert nur fünf Minuten, bis man droben ist, aber Jahre, bis man wieder herunterkommt.“ Denn seit dem späten Mittelalter wird der Hohenasperg als Gefängnis benutzt. Ein erster aktenkundiger Insasse war Hartmann I. von Grüningen, der im Jahr 1280 eingesperrt wurde und nach einem halben Jahr eben dort verstarb.

In vorchristlicher Zeit war der Hohenasperg ein keltischer Fürstensitz, auch danach stand immer eine Burg auf dem Berg, der das sonst nur leicht hügelige Land um gut 100 Meter überragt. Ab 1535 wurde die Burg zur Festung ausgebaut, gerade passend zum Dreißigjährigen Krieg, wo 1634 und 1635 württembergische und schwedische Protestanten von kaiserlichen Truppen belagert wurden.


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