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„Der beste Bauer ist der, den man kennt“

05.10.2019 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landwirte in der Region sehen das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ kritisch – Protest mit grünen Kreuzen

Zurzeit werden landesweit Unterschriften für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gesammelt. Während Umweltschützer darin einen wichtigen Schritt in Sachen Artenvielfalt sehen warnen Landwirte, Obstbauern und Weingärtner davor, dass das angestrebte Gesetz ihnen die Existenzgrundlage raubt. Selbst Biolandwirte sehen die geplanten Regelungen kritisch.

Mit einem grünen Kreuz protestiert die Familie Henzler vor dem Raidwanger Rammerthof gegen das Bienen-Volksbegehren. Foto: Sandrock
Mit einem grünen Kreuz protestiert die Familie Henzler vor dem Raidwanger Rammerthof gegen das Bienen-Volksbegehren. Foto: Sandrock

Bayern hat es vorgemacht: Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ dort war ein Riesenerfolg und soll nun im Wortlaut zum Gesetz werden. Seit dem 24. September läuft nun auch in Baden-Württemberg ein Volksbegehren unter gleichem Namen. Doch die Forderungen zum Stopp des Insektensterbens gehen deutlich über die im Nachbarland hinaus. So soll beispielsweise der Einsatz von Pestiziden auf naturschutzrechtlich besonders geschützten Flächen verboten werden. Der Widerstand der Landwirte hier richtet sich unter anderem gegen einen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Landschaftsschutzgebieten. Daran mangelt es im Landkreis Esslingen nicht: Laut Statistischem Landesamt gibt es hier 52 solcher Schutzgebiete mit insgesamt mehr als 28 000 Hektar – das entspricht 44 Prozent der Kreisfläche. Gegenüber zu Naturschutzgebieten zielt der Schutz dort auf das allgemeine Erscheinungsbild der Landschaft, die Nutzungseinschränkungen sind geringer.


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