Nürtingen

„Der Anschlag galt nicht Belgien – sondern der ganzen EU!“

23.03.2016, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie für Nürtingen zuständige Europaabgeordnete die Terrorattacken von Brüssel erlebten

Maelbeek – so heißt die Metrostation in Brüssel, über die die Mitarbeiter der Europaabgeordneten gemeinhin zu ihrem Arbeitsplatz kommen. Dort ging gestern Morgen eine Bombe hoch. Auch die Teams von für Nürtingen zuständigen Europaabgeordneten und die Politiker selbst waren betroffen. Wie haben sie diese Anschläge erlebt?

In Brüssel tagen nur Ausschüsse des Europaparlaments (das Plenum immer in Straßburg). Die Gremien, denen Evelyne Gebhardt von der SPD angehört, hatten Pause. Deswegen arbeitete sie in ihrem Büro in Schwäbisch Hall. Dort erreichte sie auch die Nachricht vom Terror in einer der beiden EU-Hauptstädte.

„Ich habe sofort meine Mitarbeiter in Brüssel angerufen“, schildert sie ihre Reaktion. Drei junge Leute gingen da schon ihrer Arbeit nach: „Gottseidank waren alle wohlauf!“ Die hätten von ihrem Büro sogar eine Rauchwolke aufsteigen sehen, seien danach quasi in ihrem Büro eingesperrt gewesen: „Für die war das nicht weiter schlimm, sie haben mir gesagt, sie fühlten sich im Moment sowieso am sichersten im Büro. Aber irgendwann müssen sie ja auch mal nach Hause.“ – Und wie hat die Sozialdemokratin selbst auf die Anschläge reagiert? „Ganz klar: Ich war zutiefst bestürzt. Das alles ist ganz schrecklich!“


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