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„Das sind keine Modelldaten, sondern Messungen“

23.12.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Geowissenschaftler Dr. Ralf Ludwig kontert bei seinem Vortrag an der HfWU Klimawandel-Skeptiker mit Fakten

NÜRTINGEN (hfwu). Die Fakten sind bekannt. Konsequentes Handeln bleibt aus. Umso wichtiger ist es, immer wieder auf die potenziell katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels hinzuweisen. Dies war eine Erkenntnis aus dem Vortrag des Geowissenschaftlers und Wassermanagement-Experten Ralf Ludwig an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen.

„Kein einziges Land auf der Welt handelt gegenwärtig gemäß der Pariser Klimaziele.“ Der Befund von Dr. Ralf Ludwig, Professor für Umweltmodellierung an der LMU München, ist ernüchternd. „Die Diskussion, ob ein 1,5-Grad-Temperaturanstieg noch verantwortbar ist oder zwei, hat dazu geführt, dass viele denken, zwei Grad mehr wäre das schlimmste Szenario.“ Dies sei aber nicht so. Selbst wenn die Pariser Klimaziele eingehalten würden, werde es drei Grad wärmer, betonte der Geowissenschaftler. Die Folge: Das Risiko von Hochwasser könnte so stark ansteigen, dass man mit dezentralen Mitteln nicht mehr dagegen ankommen kann.

Zum Vortrag „Klimawandel und Extremereignisse – von der globalen Entwicklung zum regionalen Hochwasserrisiko und Hochwasserschutz in Süddeutschland“ im Rahmen des Studium generale waren weit über hundert Interessierte an die HfWU nach Nürtingen gekommen.


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