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Reportage

Unveröffentlichte Gedichte von Peter Härtling: Das Schreiben als Therapie

16.04.2022 05:30, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Nachlass von Fritz und Hildegard Ruoff fanden sich bislang unveröffentlichte Gedichte des Schriftstellers Peter Härtling. Vier davon werden hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Krieg, Leid, Ostern: Die Aktualität der 70 Jahre alten Zeilen erschüttert.

Die vier unveröffentlichten Gedichte von Peter Härtling.
Die vier unveröffentlichten Gedichte von Peter Härtling.

Als Raum eines endlosen Gesprächs hat Peter Härtling einst Nürtingen bezeichnet. 2003 war das. Kurz vor seinem 70. Geburtstag. Heimweh könnte er nach diesem Raum bekommen, bekannte er. Auch wenn es eine Heimkehr im eigentlichen Sinne hierher nicht geben könne. Als zwölfjähriger Flüchtling war er nach dem Krieg nach Nürtingen gekommen. Der Vater war tot. Die Mutter nahm sich hier das Leben. Aus der Enge der Stadt war Härtling, der 2017 als einer der bedeutendsten deutschen Nachkriegsschriftsteller starb, geflohen.


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