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Nürtingen

Das Phänomen Vesperkirche

17.03.2018, Von Frederic Feicht — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Thema „Vesperkirche“ wurde erstmals aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet – Geforscht wurde auch in Nürtingen

„Die Vesperkirche ist ein Projekt, das zeigt, wie das Zusammenleben funktionieren kann“, sagt der Theologe Dr. Martin Dorner. Er hat die Nürtinger Vesperkirche zum Gegenstand seiner Dissertation gemacht. Am Donnerstag stellte er die Arbeit mit dem Titel „Mit Gott und dem Nächsten am Tisch“ in der Lutherkirche vor.

Dr. Martin Dorner ist begeistert vom Gemeinschaftserlebnis der Vesperkirchen

NÜRTINGEN. Bereits 1995 wurde in Stuttgart aus der Evangelischen Kirchengemeinde heraus die erste Vesperkirche gegründet. Seitdem verbreitete sich das Konzept erst in den Gemeinden der Württembergischen Landeskirche und schwappt so langsam auch in andere Bundesländer über.

Nürtingen ist immerhin schon seit zehn Jahren dabei und verwandelt in jedem Januar für drei Wochen den Altarraum der Lutherkirche in eine Begegnungsstätte in der sich Jung und Alt, Arm und Reich treffen, um miteinander zu speisen.

Dieses Ereignis könne ohne die Hilfe von ehrenamtlichen Helfern aller Konfessionen und auch Konfessionslosen, nicht zustande kommen, lobte er. Auch Dekan Michael Waldmann lobte die gute Zusammenarbeit mit Baptisten und Katholiken.


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