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Das letzte Wort hat der Bürgerausschuss

06.12.2012 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freie empfehlen keine Änderung der Verkehrsführung in Oberensingen

NÜRTINGEN. Im Zuge der Umgestaltung des Lindenplatzes wurde in Oberensingen darüber diskutiert, die Verkehrsführung in der Wendlinger Straße zu ändern. Eine Überlegung dabei ist, die Abbiegemöglichkeit von der B 313 in die Wendlinger Straße zu verbieten und den Verkehr am Tankstellendreieck vorbei in die Stuttgarter Straße zu lenken. Der Bürgerausschuss hatte schon vor Wochen darüber beraten, war aber zu keinem Ergebnis gekommen und hatte vorgeschlagen, die Verkehrsschau solle sich damit befassen. Auch in diesem Gremium war man unschlüssig und hatte vorgeschlagen, das Thema nochmals in den Bürgerausschuss zu verweisen.

Dem Bürgerausschuss wollte auch der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss nicht vorgreifen. Dr. Otto Unger, Fraktionschef der Freien Wähler, erschien es allerdings angebracht, eine Empfehlung auszusprechen. „Wir sollten die Situation so belassen wie bisher.“ Ungers Fraktionskollege Rudi Schmid unterfütterte die Empfehlung mit Zahlen. Bisher befahren täglich rund 40 000 Fahrzeuge die B 313. Oberensingen sei der am stärksten mit Verkehr belastete Stadtteil. Etwa 3000 Fahrzeuge würden bisher von der B 313 in die Wendlinger Straße abbiegen. Leite man diese um übers Tankestellendreieck, nehme der Verkehr dort zu. Das, so Schmid, sei auch wirtschaftlich wenig sinnvoll. „Die Nachteile der Einbahnstraßenregelung überwiegen.“

Der Oberensinger Bürgerausschuss wird sich nun am 13. Dezember nochmals mit dem Thema befassen.

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