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Nürtingen

Das Dilemma eines Kettenrauchers

15.02.2012 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Nachbarschaftsstreit um schlechte Luft ? Der Angeklagte wurde vom Nürtinger Amtsgericht zu Gefängnis verurteilt

NÜRTINGEN. Der Streitpunkt war ein Fensterchen an einem langen Gang mit mehreren Wohnungen. Der Rentner in der mittleren Wohnung ist ein Kettenraucher. Wenn sich die Zeit hinzieht und das Fernsehprogramm schlecht ist, kommt er schon mal auf zwei Schachteln Zigaretten am Tag. Um den Qualm abziehen zu lassen, öffnet er gern die Wohnungstür und das Fensterchen draußen im Gang. Für die Nachbarn ist dies ein Ärgernis. Sie definieren den Qualm, der sich dann auch im Gang ausbreitet, als unerträglichen, „großen Gestank“.

Das Spielchen, das sich daraus entwickelt, ist immer das gleiche. Der Raucher öffnet das Fensterchen, die Nachbarn schließen es. Derlei kann schon mal in sehr kurzen Abständen geschehen. Dass es dabei immer mal wieder zu ärgerlichen Intermezzi kommt, liegt auf der Hand. Den Kettenraucher verlangt es nach Durchzug, die Nachbarn nach frischer Luft im Gang. Vor allem am Abend mache sich, so die Nachbarn, durch das offene Fenster im Gang allerlei Getier breit, ärgerliche Stechfliegen oder Nachtfalter.


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