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Bürgerbeteiligung als Frage der Kultur

20.12.2012 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeitsgruppe für Verfahren zur Partizipation gab einen Zwischenbericht – Geld für Online-Beteiligungsplattform bewilligt

„Für Bürgerbeteiligung gibt es keine Handlungsanweisung, sie muss zur Haltung werden.“ Das ist die Empfehlung, die Ludwig Weitz im Namen der Arbeitsgruppe zu Grundsätzen von Partizipation am Dienstag im Gemeinderat gab. Dieser beschloss außerplanmäßige Mittel in Höhe von 29 500 Euro für eine Online-Beteiligungsplattform.

So könnte auch Nürtingens Beteiligungs-Plattform aussehen. In den vier Feldern links wären dann Nürtinger Themen eingestellt. Grafik: ontopica
So könnte auch Nürtingens Beteiligungs-Plattform aussehen. In den vier Feldern links wären dann Nürtinger Themen eingestellt. Grafik: ontopica

NÜRTINGEN. Man wolle die Bürgerbeteiligung mit Schemata auf eine verlässliche Grundlage stellen, beschrieb Oberbürgermeister Otmar Heirich den Anspruch. Dieser Vorstellung verpasste der extern bestellte Moderator Weitz einen kleinen Dämpfer: „Auftrag war, ein Modell der systematischen Bürgerbeteiligung zu entwickeln, doch kann es dafür keinen festgefügten Ablaufplan geben.“ Vielmehr gehe es um eine Kultur der Beteiligung und um eine Selbstverpflichtung der Bürger sowie der Vertreter der Verwaltung und des Gemeinderats auf diese Kultur.


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