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Nürtingen

Briefe schreiben für Inhaftierte

19.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Amnesty-Gruppe startet am Samstag Großaktion

NÜRTINGEN (gra). Amnesty International begrüßt die Freilassung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi aus dem Hausarrest. Die Nürtinger Gruppe der Menschenrechtsorganisation will aber nicht nachlassen, für die politischen Gefangenen in Myanmar einzutreten. In den Gefängnissen dort herrschen katastrophale Bedingungen: „Folter gehört zum Alltag“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Rahmen der Aktion „Briefmarathon 2010: Dein Brief kann Leben retten“ bittet die Nürtinger Amnesty-Gruppe um Mithilfe. Wie bereits 2009 sollen in dieser Aktion wieder weltweit Hunderttausende Briefe, Karte, Faxe, E-Mails und SMS zur Freilassung inhaftierter Menschen geschrieben werden. Die örtlichen Amnesty-Aktiven setzen sich jetzt für vier politische Gefangene ein, darunter die 38-jährige Su Su Nway aus Myanmar. Die Gewerkschafterin und Oppositionspolitikerin verbüßt eine Gefängnisstrafe von acht Jahren in einem abgelegenen Gefängnis im Norden des Landes. Medizinische Behandlung und der Kontakt zu ihrer Familie werden ihr verweigert. Amnesty fordert die Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, schriftlich Solidarität zu bezeugen.

In Nürtingen startet die Briefaktion mit dem Benefizkonzert der bekannten Rock- und Bluesformation Rocking Daddies am Samstag, 20. November, um 21 Uhr in der Alten Seegrasspinnerei.

Weitere Hilfen und Vorlagen zum Briefmarathon unter www.amnesty-nuertingen.de.


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