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Nürtingen

Bremsgeräusche und dann ein Schrei

21.07.2009 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nachts in der Fußgängerfurt einen Mann angefahren – Schuldig gesprochen

Das Merkwürdigste war die Zeit. Mitten in der Nacht fiel dem 22-jährigen Techniker ein, dass er das Nikolausgeschenk für seine Freundin noch im Auto liegen hatte. Also setzte er sich, es war morgens gegen halb fünf, in den Wagen, um seiner Freundin den cellophanverpackten Schokoladenikolaus ins Haus zu bringen.

NÜRTINGEN. Der Mann hätte das Überbringen des Geschenks besser verschoben. Es war eine sehr dunkle Nacht, Schneeschauer wechselten mit Regengüssen, manchmal schienen die Lichter entgegenkommender Autos zu verschwimmen. In der Echterdinger Straße in Filderstadt geschah es dann. Plötzlich sah der Lenker unmittelbar vor sich eine Fußgängergruppe die Straße überqueren. Zwar bremste er sofort, aber es war schon zu spät. Er erfasste einen der Fußgänger und schleuderte ihn auf die Straße.

Der Unfall hatte sich genau in einer Fußgängerfurt ereignet. Man trug den bewusstlosen Mann auf den Gehsteig, legte ihn auf die Seite und schob ihm eine Jacke unter den Kopf. Das Unfallopfer blutete aus einer großen Platzwunde am Kopf. Beim Aufprall des Opfers war die Windschutzscheibe in Brüche gegangen. Der Lenker des Unfallfahrzeuges wollte dem Verletzten einen Kopfverband anlegen, wurde aber von den Begleitern des auf dem Gehsteig liegenden Mannes daran gehindert.


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