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Braucht Nürtingen einen Gestaltungsbeirat?

01.12.2018 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bauausschuss hält die Fachkompetenz für unverzichtbar – Überfahrung Fußgängerzone bleibt

NÜRTINGEN. Die Mehrheit der im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vertretenen Stadträte möchte auf die Fachkompetenz des Gestaltungsbeirates nicht verzichten. Der Antrag der Fraktion NT 14, die im Rahmen der Haushaltsberatungen, vorgeschlagen hatten, den Gestaltungsbeirat aufzulösen, beziehungsweise die Verträge zu kündigen, wurde in der letzten Bauausschusssitzung mit Mehrheit abgelehnt. Die Fraktion NT 14 vertrat die Auffassung, dass man die 10 000 Euro, die der Gestaltungsbeirat die Stadt jedes Jahr kostet, sparen könne, da noch keine grundsätzliche stadtgestalterische Verbesserung wie auch Unterstützung beziehungsweise Verkürzung bei der Arbeit im Gemeinderat erkennbar sei.

Der beabsichtigten Auflösung des Gemeinderats wurde aber vom Technischen Beigeordneten Andreas Neureuther und einigen Stadträten vehement widersprochen. Der Gestaltungsbeirat, so Neureuther, sei für die Verwaltung ein wichtiges Instrument, um bei privaten und städtebaulichen Vorhaben städtebauliche, architektonische und gestalterische Qualität zu erreichen.

Der Gestaltungsbeirat habe seit 2013 weit über 70 Bauprojekte diskutiert und mit seinen fachlichen Empfehlungen unterstützt. Es sei keineswegs so, dass nur Planentwürfe vom Gestaltungsbeirat begutachtet würden, die von der Verwaltung vorgelegt werden. Auch die Gemeinderäte könnten Vorschläge zur Bewertung einbringen.


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