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Blutmineralien: Die Quelle der Gewalt

26.05.2012 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Kongolesin Thérèse Mema Mapenzi berichtete über die Situation in ihrer Heimat und ihre Arbeit in vier Traumazentren

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo tobt seit vielen Jahren ein Rebellen-Krieg um politische Macht und Bodenschätze. Leidtragende sind die Zivilisten in der Region. Am Donnerstagabend berichtete die Kongolesin Thérèse Mema Mapenzi im katholischen Gemeindezentrum St. Johannes über die Situation in ihrer Heimat.

Das nun 14-jährige Mädchen Mafille wurde als Achtjährige von Rebellen und ihrem Nachbarn vergewaltigt.  Foto: missio
Das nun 14-jährige Mädchen Mafille wurde als Achtjährige von Rebellen und ihrem Nachbarn vergewaltigt. Foto: missio

NÜRTINGEN. Der Osten der Demokratischen Republik Kongo gilt für Frauen als der gefährlichste Ort der Welt. Laut den Vereinten Nationen ist die Region rund um den Kivu-See eine Hochburg für Vergewaltigungen. Denn Vergewaltigung ist im Krieg eine Waffe, mit der Macht demonstriert wird, eine Waffe, mit der Körper und Seele der Menschen zerstört werden. Im Osten des Kongo wird sie angewendet, um Zivilisten einzuschüchtern, um sie zur Sklavenarbeit in den Rohstoffminen zu zwingen oder auch, um sie aus den Abbaugebieten der Rohstoffe zu vertreiben.


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