Nürtingen

Bizarrer Streit um Anti-Milben-Mittel

05.07.2007, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bizarrer Streit um Anti-Milben-Mittel

Auch die Imkerei kann einen mit dem Recht in Konflikt bringen Grundsatzfrage blieb ungeklärt

NÜRTINGEN. Milben können ganzen Bienenvölkern den Ruin bringen. Ein in Italien hergestelltes Mittel kann dem Milbenterror Einhalt gebieten. Die Schwierigkeit ist nur, dass das Mittel hierzulande nicht zugelassen ist. Weil sie es trotzdem verkauften, musste sich ein Ehepaar, das ein einschlägiges Fachgeschäft betreibt, wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz verantworten. Der Fall erregte Aufsehen. Eine Reihe von Hobbyimkern verfolgte die Verhandlung am Nürtinger Amtsgericht.

Besonders übel hausten die Milben in den Jahren 2002 bis 2005. Viele Imker wussten sich damals nicht zu helfen. Zwar gab es auch hierzulande ein Mittel gegen die Bienenschädlinge, doch führte dessen Einsatz zu ärgerlichen Rückstandsproblemen. Nicht mit einem Rückstandsproblem verbunden war der Einsatz des in Italien hergestellten Mittels.

nBei dem Geruch ergreifen Milben die Flucht


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