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Bier zwischen Tradition und Revolution

23.04.2016 00:00, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Reinheitsgebot wird 500 Jahre alt – Ein neuer Trend bringt die älteste Lebensmittelvorschrift der Welt ins Wanken

Heute ist der Tag des deutschen Bieres. Brauer feiern den 500. Jahrestag des Reinheitsgebots – zumindest die meisten. Denn nicht jeder von ihnen hält die Verordnung für sinnvoll. Wir haben Bierbrauer aus der Region befragt, die die Kunst des Bierbrauens ganz unterschiedlich interpretieren.

Finger weg vom Reinheitsgebot: Braumeister Steffen Reichel vom Schlachthof Bräu ist ein Verfechter der traditionellen Braukunst.  Foto: Holzwarth
Finger weg vom Reinheitsgebot: Braumeister Steffen Reichel vom Schlachthof Bräu ist ein Verfechter der traditionellen Braukunst. Foto: Holzwarth

Es ist angeblich die älteste Lebensmittelvorschrift der Welt und der Stolz deutscher Bierbrauer: das Reinheitsgebot. Seit 1516 darf des Deutschen liebstes Feierabendgetränk nur drei Zutaten enthalten: Wasser, Malz und Hopfen, später kam noch Hefe dazu. Eingeführt hatte die Verordnung der bayerische Herzog Wilhelm IV. Damit wollte er den experimentierfreudigen Bierbrauern von damals einen Riegel vorschieben. Um ihrem Getränk eine besondere Note zu verpassen, landeten nicht selten Zutaten wie Fliegenpilze, Tollkirschen oder Buchenrinde im Bier.


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