Nürtingen

„Bewegung kann vor Depressionen schützen“

06.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag der Selbsthilfe-Kontaktstelle zeigte Menschen im Dunkeln Perspektiven auf

NÜRTINGEN (seko). „Wie wirksam ist Ausdauersport bei Depressionen und Ängsten?“: Diese Frage wurde jüngst in der Glashalle des Nürtinger Rathauses bei einer Veranstaltung der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Bürgertreffs und der AOK erörtert.

Professor Dr. Eschweiler von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen erörterte am Anfang seines Vortrags die verschiedenen Arten von Angst. Fast jeder Zehnte leide daran. Dabei könne es sich um eine einfache Phobie handeln (zum Beispiel Angst vor Spinnen, Hunden oder Schlangen), die Palette reiche aber bis hin zur Panikstörung, an der 3,6 Prozent der Bevölkerung erkrankten. Die Betroffenen verspürten beispielsweise Herzrasen und manche dächten sogar, sie hätten einen Herzinfarkt.

Bei 7,5 Prozent der Bevölkerung werde eine generalisierte Angststörung diagnostiziert. Menschen, die an diesen Störungen litten, zögen sich aus Angst vor dem Sozialleben zurück; dieses Verhalten begünstige wiederum die Entstehung einer Depression. Andere seien beispielsweise aus Angst vor einem möglichen Herzinfarkt so gehemmt, dass sie sich kaum mehr bewegten. Durch diesen Rückzug drohe den Betroffenen aber der körperliche Abbau.


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