Schwerpunkte

Nürtingen

Bergrutsch beeindruckte

18.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schwäbischer Heimatbund fuhr nach Mössingen und Burgfelden

NÜRTINGEN (pm). Vor einigen Tagen lud der Schwäbische Heimatbund zu einer Fahrt zum Mössinger Bergrutsch und zur romanischen St.-Michaels-Kirche in Burgfelden unter Leitung von Ernst Grünzner ein.

Vor Ort wurden die Mitglieder des Heimatbundes vom Mössinger Armin Dieter, der unmittelbar nach dem Bergrutsch das Gelände in Augenschein nahm und seitdem regelmäßig die Veränderungen dokumentiert, geführt. Armin Dieter erklärte, dass die Schwäbische Alb vor Jahrmillionen bis in die Gegend reichte, wo sich heute Stuttgart befindet. Stetige, fast unmerkliche Erosion, aber auch spektakuläre Katastrophen wie Erdbeben, Bergrutsche und Bergstürze veränderten bis heute den Verlauf des Albtraufs ständig.

Nach tagelangem Regen sei am 12. April 1983 der Berghang am Hirschkopf innerhalb von vier Stunden abgerutscht. Auf einer Breite von 600 Metern sei der ganze Steilhang in Bewegung geraten und in einer Ausdehnung von über 1000 Metern in den Sattel zwischen Hirschkopf und Farrenberg gerutscht, wie Dieter weiter berichtete. Über vier Millionen Kubikmeter Erde und Geröll mit einem Gesamtgewicht von mehr als acht Millionen Tonnen seien mit allem, was darauf wuchs, zu Tal gedriftet. Statt eines reichen Bestandes alter Buchen, Tannen und Eschen habe sich plötzlich eine fast vegetationslose Fläche ausgedehnt, die sich von anfänglich 25 auf über 50 Hektar vergrößert habe.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 42% des Artikels.

Es fehlen 58%



Nürtingen