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Bebauungsplan „Roßdorf I“ wird für zusätzliches Gebäude geändert

09.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf der großen Wiese an der Berliner Straße im Roßdorf soll in absehbarer Zeit ein neues Wohngebäude mit sieben Stockwerken, rund 28 Wohneinheiten und einer Tiefgarage entstehen. Die Details der notwendigen Bebauungsplanänderung stellte Johannes Rinn vom Planungsamt im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vor. Eine Tiefgarage mit Erschließung von der Berliner Straße lasse der Untergrund nicht zu, so Rinn. Deshalb soll die Zufahrt nun über eine Stichstraße vom Rubensweg aus erfolgen. Die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung habe man in den Entwurf eingearbeitet, informierte Rinn. Erstellt wurden auch ein Lärm-, ein Boden- und ein Hydrogeologisches Gutachten. Die Grundwasserproblematik sei durch Drainagen in den Griff zu bekommen. Dass trotz zusätzlicher Flächenversiegelung der Hochwasserschutzproblematik nicht Rechnung getragen wird, ärgert Raimund Braun. „Warum legen wir nicht fest, dass Wasser zurückgehalten werden muss“, regte der NT14-Stadtrat an, im Bebauungsplan Vorgaben zu machen. „Wir sind in einer frühzeitigen Phase, lassen Sie uns bitte ins Verfahren gehen“ entgegnete Stadtplanungsamtsleiterin Susanne Schreiber. Durch die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange werde man mit der Thematik zwangsläufig konfrontiert. Zur Entscheidung stehe doch nicht der Hochwasserschutz sondern die Frage, ob man das Gebäude wolle oder nicht“, argumentierte Achim Maier (Freie Wähler) und riet Braun, Anträge einzureichen und nicht immer nur zu kritisieren, das sei sonst wenig zielführend. ali/Foto: Holzwarth

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