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Auswirkungen von Hartz IV auf die Armut von Kindern

06.04.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Hans-Wolfgang Wetzel sprach bei der Mitmach-Aktion „4 Wochen mit Hartz IV“

NÜRTINGEN (pm). Welche Auswirkungen hat es auf die Kinder, wenn eine Familie nach den Regelsätzen von Hartz IV leben muss? Dieser Frage ging in der vergangenen Woche Dr. Hans-Wolfgang Wetzel im Evangelischen Gemeindehaus Oberensingen nach.

Das Evangelische Bildungswerk, der Kreisdiakonieverband Esslingen und die Volkshochschule Nürtingen hatten zu dem Abend eingeladen, der im Rahmen der Mitmach-Aktion der Evangelischen Kirche stand: „4 Wochen mit Hartz IV“. Dabei versuchen Freiwillige aus den Kirchengemeinden, sich vier Wochen lang von täglich rund 4,30 Euro zu ernähren. Das ist der Satz, der erwachsenen Hartz IV-Empfängern für Essen und Getränke zur Verfügung steht.

Nach vier Wochen endet dieser Versuch, aber für rund zwei Millionen Kinder unter 15 Jahre ist Armut Alltag, weil ihre Eltern von Hartz IV leben müssen. „Kinderarmut ist in erster Linie die Armut der Eltern“, sagte Hans-Wolfgang Wetzel und ergänzte, dass 60 Prozent dieser Kinder mit einer alleinerziehenden Mutter – in wenigen Fällen mit einem alleinerziehenden Vater – leben. Er zitierte den Armutsforscher Christian Butterwegge, der sagte: „Kinderarmut ist die aktuell am weitesten verbreitete und mit Abstand brisanteste Armutsform in der Bundesrepublik.“


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