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Auf Steuer- oder Lohnerhöhungen verzichten?

13.08.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NZ-Umfrage zur Bundestagswahl: Die ersten Leser äußern sich zu den Fragen der Redaktion

(aw) In 36 Tagen ist Bundestagswahl – wenn es denn das Verfassungsgericht zulässt. Patentrezepte zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme in der Bundesrepublik wurden bislang noch von keiner Partei verkündet. Klar ist nur: Auch künftig wird den Bürgern einiges abverlangt. Aber ist der Verzicht das richtige Mittel? Wer soll und kann auf was verzichten? Hier sind erste Meinungen.

Das Spektrum ist weit. Ganz einfach überspitzt und nicht ohne Ironie könnte man die Pole so setzen: Während die einen den Verzicht auf Lohnerhöhungen vorschlagen, möchten die anderen lieber auf Steuererhöhungen verzichten. Was lustig klingt, hat einen realen Hintergrund: Denn zur Ankurbelung der Binnenkonjunktur braucht Otto Normalverbraucher eben auch Geld.

Für Michael Kocken aus Nürtingen zum Beispiel ist die Sache klar. „Ich kann auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sehr gut verzichten“, sagt der 36-jährige Chemikant. Denn: Höhere Steuern hießen weniger Geld – und damit hieße das auch mehr unfreiwilliger Verzicht.


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