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Nürtingen

Auf die Schiene der Rattenfänger geraten

12.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Welt des Angeklagten war die Welt des Rechtsextremismus Nachts mit der Sprühdose unterwegs

NÜRTINGEN (itt). Seine Gedankenwelt ist geprägt von einer Zeit, über die die Geschichte ihr Urteil bereits gesprochen hat. Wenn er freitags oder samstags nach Kneipenbesuchen mit seinen Kumpels den Heimweg antrat, meist tief in der Nacht, waren diese froh, bald ins Bett kriechen zu können, während er sich seine Sprühdose mit Silberlack holte, um der Kirchheimer Welt von seinen Überzeugungen Mitteilung zu machen. Die Mitteilungen liefen auf Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus hinaus.

Schon mit 14 hatte er, der zum Zeitpunkt der Verhandlung am Nürtinger Amtsgericht 18 Jahre alt war, mit den nächtlichen Sprühereien begonnen. Zu seinen liebsten Symbolen zählten das Hakenkreuz und die SS-Runen. Sie verteilte er geradezu verschwenderisch über das ganze Kirchheimer Stadtgebiet.

Sieg Heil auf der Bankfassade


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