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Nürtingen

Auf der Jagd

20.07.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf der Jagd

Vorsichtig pirscht sich der Jäger an, die Waffe im Anschlag. Seine Haltung drückt äußerste Anspannung aus. Jetzt das Tier nur nicht erschrecken, sich nicht durch eine falsche Bewegung bei dem noch ahnungslos futternden Opfer bemerkbar machen. Der Jäger hält die Luft an. Jeder Atemhauch könnte das sich nun putzende Vieh zur Flucht treiben. Die Gelegenheit scheint günstig, es ist mit seinen Beinen beschäftigt. Wie ein Fallbeil saust die Waffe hernieder, doch offensichtlich ist das Tierchen entkommen. Einige Meter weiter tummelt es sich ein wenig aufgeschreckt herum. Hier scheidet sich der erfahrene Jäger vom Anfänger, der gleich blindlings nachsetzt. Erst muss man warten, bis sich die Beute nicht mehr verfolgt fühlt und sich sorglos niederlässt. Dann beginnt die Pirsch von neuem. Lauern, anschleichen und voller Anspannung auf den Jagderfolg hoffen. Das Waffenarsenal kann ganz verschieden sein. Einige schwören auf den Klassiker aus Zellstoff, bunt oder schwarz-weiß eingefärbt. Andere setzen auf High-Tech und prüfen das verwendete Gerät auf Lochstärke und Elastizität. Das Schöne an der Jagd des kleinen Mannes ist, dass man keinen Waffen und keinen Jagdschein braucht. Mucken, Wespen und Stechmücken erlegen, ob mit Zeitung oder Fliegenklatsche, kann ja so aufregend sein. bg


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