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"Atomausstieg überdenken"

17.03.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Die Junge Union Nürtingen sieht ihre Forderung nach einem Ausstieg vom Ausstieg durch den neuesten Bericht des Weltklimarates bestätigt. Die Pläne der früheren rot-grünen Bundesregierung, aus der Energiegewinnung durch Atomkraft auszusteigen, stehen in einem eklatanten Widerspruch mit dem globalen Ziel der Reduzierung der CO2-Emissionen.

Wir müssen uns im Klaren sein, dass die in Deutschland befindlichen Kernkraftwerke derzeit zirka 28 Prozent des Energiebedarfs decken. Es ist daher utopisch zu denken, dass diese Energielücke durch die alternativen Energien wie Solar-, Wasser- und Windkraft geschlossen werden kann, so der JU-Stadtverbandsvorsitzende Bernd Schwartz.

Die Junge Union Nürtingen fordert daher die Bundesregierung auf, sich klar zum Ziel der Kohlendioxid-Reduktion zu bekennen und den aus ideologischen Gründen eingeleiteten Atomausstieg rückgängig zu machen beziehungsweise die Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke so lange zu verlängern, bis eine Deckung des Energiebedarfs durch andere CO2-freie Energiearten möglich ist. Es ist jedoch verblendet zu glauben, dass die regenerativen Energien, welche momentan einen Beitrag von nur zwölf Prozent leisten, unendlich ausbaufähig sind.


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