Nürtingen

Arbeiten und Lernen für das Leben

13.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Handwerk hat auch in Afrika goldenen Boden: Helga Landsmann berichtet über ihr Projekt in Simbabwe

NÜRTINGEN (uso). Seit Mitte März ist Helga Landsmann auf Heimaturlaub in Nürtingen. Vielen Nürtingern ist sie durch ihr Engagement für das „Ekuthuleni Carpentry Project“ in Simbabwe bekannt. Im Jahr 2001 spendeten viele für das Projekt über die Aktion „Licht der Hoffnung“.

Die gebürtige Nürtingerin Helga Landsmann lebt seit 18 Jahren in Bulawayo in Simbabwe. Dort hat sie eine Schreinerwerkstatt aufgebaut, die alle zwei Jahre acht junge Männer ausbildet. Landsmann und ihr Werkstattleiter Mishack Mugiyo berichteten lebendig über ihre Arbeit in Afrika, auf Einladung der Nürtinger Eine-Welt-Gruppe im Bürgertreff, an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, in Gymnasien, an der Geschwister-Scholl-Realschule.

Mittlerweile hat Mishack die Werkstattleitung übernommen, während sie ein Berufsberatungsprojekt aufbaut. Mishack ist nun zum zweiten Mal mit in Deutschland dabei. „Training for life“ liest man auf seinem T-Shirt – „Üben für das Leben“ –, und genau darum geht es. Ein guter Schreiner entwickle handwerkliche Fähigkeiten, doch er wisse sich auch traditionell zu ernähren, seine Wohnung, seine Kleidung, seinen Arbeitsbereich ordentlich und sauber zu halten und seine Werkzeuge zu pflegen. Er wisse, wie ein Dach auf traditionelle Art und Weise gedeckt werde, kenne die Feld- und Gartenarbeit, aber auch den Umgang mit dem PC.


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