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An der Wand Sultan Suleiman

15.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Heimatbund im Köngener Schloss Der Stuttgarter Krimi: Wie ein Herzog zum Mörder wurde

NÜRTINGEN (itt). Unter allen repräsentativen Bauwerken der Umgebung ist das Köngener Schloss durch die Renovierung in den Rang eines Juwels aufgerückt. Davon konnte sich die große Schar von Interessierten überzeugen, die jüngst an einer vom Nürtinger Heimatbund angebotenen Führung teilnahmen.

Trotzdem dürfte in diesem oder jenem Teilnehmer ein Stück Wehmut aufgekommen sein. Der erhaltene Flügel ist nämlich keineswegs der Hauptbau der ursprünglichen Anlage. Die Schauseite des nur noch in zeichnerischen Grundrissen erhaltenen Hauptbaus mit seinem massiven Mauerwerk muss in seinen besten Zeiten ein Bild eindrucksvollster Repräsentanz geboten haben.

Bedenkt man den bei der Führung von Professor Eberhard Weinbrenner vom Nürtinger Heimatbund geschilderten Zustand des Bauwerks, wie er sich noch vor einem Dutzend Jahren darstellte, kann man sich nur wundern, dass das Schloss nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammengebrochen ist. In den Tiefen des Schlosses befindet sich noch ein 1000 Jahre alter Mauerzug, der noch deutlich die Spuren einer früheren Treppe aufweist.

Alles deutet darauf hin, dass das Schloss aus einer mittelalterlichen Wasserburg hervorgegangen ist. Folglich dürfte an der Stelle schon ein alamannischer Großer seinen Sitz gehabt haben.


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