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Alternativen in der Energiegewinnung

24.06.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alternativen in der Energiegewinnung

Professor Alfred Voß sprach sich aus Gründen des Umweltschutzes für Ausbau der Kernenergie aus

(pm) Mit den Schlagzeilen der letzten Woche zum Ölpreis begann Professor Dr. Alfred Voß, Leiter des Instituts für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung an der Universität Stuttgart, sein Referat. Eingeladen vom CDU-Stadtverband zeigte er vor einigen Tagen in der Nürtinger Stadthalle die Alternativen zum Öl auf.

Voß zeigte zunächst die langfristige Preisentwicklung des Ölpreises auf. Am Beispiel der letzten Ölpreishochphase machte er deutlich, dass es bereits einmal gelungen sei, den Ölpreis nachhaltig zu reduzieren. Hierbei hob er hervor, dass der Ölbedarf in den OECD-Ländern nahezu stabil verläuft, während in China und im Mittleren Osten ein sprunghafter Anstieg des Verbrauchs zu beobachten ist. Er betonte, dass die Weltölreserven gestiegen seien und ein bisher noch nie dagewesenes Niveau erreicht hätten. Die Ressourcen können daher nach Ansicht von Voß keinen Einfluss auf das Preisniveau haben. Auch die Gestehungskosten lägen bei maximal 30 Dollar pro Barrel Öl. Lediglich die Neufundrate sei in den letzten Jahren zurückgegangen.

An der Primärenergie habe das Mineralöl mit 35 Prozent einen sehr großen Anteil. Der Energieverbrauch habe sich seit 1990 nahezu nicht verändert. Derzeit sei die Kernenergie mit 27 Prozent der größte Stromerzeuger und läge noch vor Braunkohle mit 23 Prozent.


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