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Alles vorbei?

22.02.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(vh) „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ dichtete der Kölner Schlagersänger und -komponist Jupp Schmitz in den fünfziger Jahren und brachte damit das kollektive Bedauern all derer zum Ausdruck, die am Tag nach dem Fastnachtsdienstag nach einer mehrtägigen Dauerfete erstmals wieder nüchtern werden. Für unseren Landstrich gilt das natürlich nicht. Wir sind schon vorher wieder nüchtern.

Der Kontrast könnte größer kaum sein: gestern noch Remmidemmi und „Hoch die Tassen“, heute die in Gottesdiensten zelebrierte Erinnerung an die eigene Vergänglichkeit. Diese wird dadurch sichtbar gemacht, dass Männer und Frauen mit einem Kreuz aus Asche – deshalb Aschermittwoch – bezeichnet werden. Der Brauch ist uralt, die Vorschrift, welche Asche dafür genommen werden soll, geht allerdings nur bis ins zwölfte Jahrhundert zurück: Für die Aschermittwochsasche werden die Palmzweige des Vorjahres eingeäschert.


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