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Alleinerziehende in Verliererrolle

24.03.2006 00:00, Von Isabel Gomez — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elke Woicke sprach im Nürtinger Diakonieladen

NÜRTINGEN. Der Begriff „Armut ist seit einigen Jahren in aller Munde. Dabei reicht die Berichterstattung in den Medien von Berichten zur „Kinderarmut“ über „Weltarmut“ bis zum Zusammenhang zwischen dem Armutsbegriff in Deutschland und der letzten Sozialreform, welche unter dem Schlagwort Hartz IV bekannt und gefürchtet wurde. Über diesen Zusammenhang informierte Elke Woicke, Mitarbeiterin der Diakonischen Bezirksstelle Nürtingen, am Mittwochabend im Nürtinger Diakonieladen.

Der in den sechziger Jahren gegründete Laden bot mit seinem Diakonie-Café den passenden Rahmen für einen Vortrag, dessen Inhalt zum Nachdenken anregte. Als „arm“ gilt ein Haushalt, wenn das Haushaltseinkommen weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens vergleichbarer Haushalte beträgt.

Im Falle einer vierköpfigen Familie liege die Grenze bei 1550 Euro Nettogehalt, in einem Ein-Personen-Haushalt bei 730 Euro Nettoeinkommen. Im Jahre 2002 hatte laut Fachleuten „jedes siebte Kind weltweit keinen Zugang zu Bildung, keine ausreichende Ernährung und keine Mittel, um Unterkunft und Kleidung zu finanzieren“. In Deutschland seien 1,59 Millionen Kinder unter 15 Jahre davon betroffen.


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