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Nürtingen

Aktzeichnen am MPG: Viel Lärm um nichts

12.09.2008 00:00, Von Philip Sandrock/sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine freiwillige Zusatzstunde für Oberstufenschüler an Nürtinger Gymnasium sorgte bundesweit für Schlagzeilen

NÜRTINGEN. Für viel Wirbel sorgte in den vergangenen Tagen ein Bericht über eine Aktzeichenstunde am Max-Planck-Gymnasium. Eine Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa) wurde zu einer Boulevard-Schlagzeile aufgeblasen. Das Thema „Zeichnen des Körpers“ steht jedoch im Lehrplan. An der Stunde hat selbst das Kultusministerium nichts auszusetzen.

„Blanka zieht komplett blank!“ – auf diesem Niveau berichtete eine große deutsche Boulevard-Zeitung über eine Zeichenstunde am Nürtinger MPG. Das Aktmodell Blanka Walter selbst brachte eine Journalistin mit in den Unterricht, die ihre Arbeit porträtieren wollte. Irgendwie landete der Bericht dann im Nachrichtenticker der dpa und rief die Boulevard-Presse auf den Plan.

Die Stunde liegt schon einige Zeit zurück, bereits Ende des vergangenen Schuljahres bot Kunstlehrer Stefan Sauter für die Schüler des Neigungsfachs Kunst eine Zusatzstunde zum Thema Aktzeichnen an. „Das Ganze ist völlig lehrplankonform“, sagt die stellvertretende Schulleiterin des MPG, Ulrike Zimmermann. Im Lehrplan für die Schüler der Oberstufe mit Neigungsfach Kunst sei es obligatorisch, sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers auseinanderzusetzen. So gehöre es auch zum Unterricht, die Proportionen des Körpers zeichnen zu lernen.


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