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Nürtingen

AKL braucht Spenden zum Überleben

21.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verein verzeichnet mehr Fälle in Zeiten der Wirtschaftskrise

Dass die Arbeit des Arbeitskreises Leben (AKL) hochaktuell ist, zeigen die immer wieder traurig stimmenden Berichte über Selbsttötungen von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.

NÜRTINGEN (pm). Nicht selten geht es auch darum, dass eine Depression in der Öffentlichkeit nicht bekannt werden soll. Diese Menschen aus dem öffentlichen Leben sind in ihrem Bemühen, ihre Situation zu verheimlichen, nicht alleine; dabei erkranken nach Schätzungen zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung einmal in ihrem Leben an einer Depression.

Der Tabuisierung des Leidens entgegenwirken ist ein Ziel des AKL. Tabus gibt es auch oft schon dann, wenn sich Menschen in sehr belastenden Lebenssituationen befinden – auch ohne dass schon an eine psychische Erkrankung gedacht werden muss. „Wir haben im Regelfall den Wunsch, dass einfach alles funktioniert, dass wir keine Probleme haben und dass wir ohne Hilfe zurechtkommen. Es ist unser Wunsch nach Heil-Sein“, so die Geschäftsführerin des AKL, Ursula Strunk. Diesem Bedürfnis stellt sich das alltägliche Leben oft entgegen: sei es ein lebensgeschichtlich „normales“ Ereignis, das aber trotzdem die Balance der Seele im Alltag zunächst stört, sei es ein besonderer Schicksalsschlag, der tief erschüttert, wie der Tod eines nahen Menschen.


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