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Ärzte diskutieren in Nürtingen über Medizin und Ethik

07.05.2011 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landesverband des Hartmannbunds tagt – Delegierte beraten über Leitantrag zur Zukunft niedergelassener Ärzte

NÜRTINGEN. Der Hartmannbund tagt seit gestern Nachmittag in den Räumen des Hotels am Schlossberg in Nürtingen. Zwei Tage lang beraten die Landesdelegierten des Ärzteverbands über die Belange ihres Berufsstands.

Höhepunkt dieser Tagung soll eine Expertenrunde am Samstagvormittag sein. In einer öffentlichen Diskussionsrunde von 10.30 bis 12.45 Uhr sprechen die scheidende Landessozialministerin Dr. Monika Stolz, der Reproduktionsmediziner Dr. Friedrich Gagsteiger, der Jurist Dr. Helge Hölzer, der Leiter der Landesvertretung TK-Krankenkasse Andreas Vogt, der Medizinethiker Professor Heiner Fangerau unter der Leitung von Dr. Astrid Bühren über „Medizin und Ethik“. Für Schlagzeilen in diesem Zusammenhang sorgte in jüngster Zeit die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik (PID). Über den Umgang damit muss demnächst der Bundestag entscheiden. Aber auch die Bundesärztekammer stand in der Kritik, als sie Änderungen in ihren Statuten vornahm. „Die Formulierung soll nicht mehr kategorisch ausschließen, Sterbehilfe zu leisten“, sagt der Landesvorsitzende des Hartmannbunds, Klaus Rinkel. Damit gehe eine zu starke Lockerung des ärztlichen Regelwerks für das Ende des Lebens einher. Stoff genug für eine eingehende Diskussion, könnte man meinen.


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