Nürtingen

Absage an „Villa Kunterbunt“

21.03.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadtbildsatzung regelt bauliche Aspekte – Stadtplanungs- und Umweltamt bietet Beratung an

Bunte Farben können dem Leben Schwung geben. Nur sollte man aufpassen, dass es nicht zu bunt wird. Das ist in der Mode so und auch beim Bauen. „In Nürtingen legen wir Wert darauf, dass Häuser in der Innenstadt nicht wie die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf wirken“, erklärt Johannes Rinn vom Stadtplanungs- und Umweltamt und verweist auf die Stadtbildsatzung.

NÜRTNGEN (nt). Die Satzung wurde vor gut einem Jahr verabschiedet. „Diese zusätzlichen Bauvorschriften, die für die Nürtinger Innenstadt gelten, betreffen Neubauten, Sanierungen, An- und Umbauten“, erklärt der Stadtplaner. Und dabei geht es nicht nur um die Farbgebung an den Häusern. Auch Fenster und Türen sind klar definiert, genauso wie Dachformen und Firstrichtungen. „Natürlich gibt es da auch noch jede Menge anderer Dinge zu beachten“, erklärt Johannes Rinn. „Beleuchtungen und Werbeanlagen sind auch mit verankert.“

Ziel der Stadtbildsatzung sei es, die Attraktivität der Innenstadt zu erhalten. Dies wird auch erreicht durch den Erhalt der historischen Bausubstanz sowie durch die Förderung dieser. Die Satzung ist verpflichtend. Verstöße können mit Geldbußen von bis zu 50 000 Euro geahndet werden.


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