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Nürtingen

Abend über Otto Umfrid

03.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (we). Pfarrer Otto Umfrid, am 2. Mai 1857 in Nürtingen geboren, setzte sich Zeit seines Lebens für die Erhaltung von Frieden und Völkerverständigung ein. Sein lange vergessenes Wirken soll nun erneut gewürdigt werden.

Aus Anlass seines 150. Geburtstages lädt die Nürtinger SPD am Mittwoch, 2. Mai, 19.30 Uhr, zu einem Abend über Otto Umfrid in die Kreuzkirche ein. In einer szenischen Collage werden Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums unter Leitung von Hans-Wolfgang Wetzel die Gedankenwelt Umfrids vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und politischen Situation seiner Zeit zum Leben erwecken.

Umfrid war lange Jahre der führende Kopf der Deutschen Friedensgesellschaft. Angefeindet von großen Teilen der Öffentlichkeit, ging er dennoch unbeirrt seinen Weg und warb in unzähligen Zeitungsartikeln und Büchern für eine friedliche Welt. Dabei geriet er auch in Konflikt mit der evangelischen Kirchenverwaltung; einer seiner Pfarrerkollegen bezeichnete ihn gar als Friedenshetzer. 1914 hätte er, wäre nicht der Erste Weltkrieg ausgebrochen, den Friedensnobelpreis erhalten. Manches von dem, was er vertrat, ist immer noch hochaktuell.


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