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30 Jahre Mauerfall: Vier Nürtinger aus der ehemaligen DDR erinnern sich.

09.11.2019 05:30, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heute vor genau 30 Jahren öffneten sich Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Deutschland. Am 9. November 1989 fiel die Mauer in Berlin, ein Jahr später war das Land wieder vereint. Wir haben mit vier Nürtingern aus den neuen Bundesländern über die Zeit in der DDR, den Tag des Mauerfalls und die Zeit danach gesprochen.

Fotos: rj/jh
Fotos: rj/jh

NÜRTINGEN. Als Politbüro-Sprecher Günter Schabowski am 9. November 1989 bei einer Pressekonferenz unfreiwillig das Ende der Ost-West-Teilung verkündet, ist Susanne Weisheit gerade einmal acht Jahre alt: „Ich war mir damals der Tragweite dieses Ereignisses nicht bewusst“, sagt die gebürtige Rostockerin, die heute als Pressesprecherin bei der Stadt Nürtingen arbeitet. Aber dass da etwas Bedeutendes passiert sein muss, hat sie auch als Kind gemerkt: „Im Hausflur kam ein Nachbar ganz aufgeregt zu uns und fragte, ob wir es schon gehört hätten. In der Schule wurde natürlich auch viel darüber gesprochen.“


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