Kultur

Zähe Geschichte um die Harmonika

04.05.2009, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der „Schwabenblues“ des Theaters Lindenhof aus Melchingen war in Neckartenzlingen nicht jedermanns Sache

NECKARTENZLINGEN. „Mei Feld isch’d Weld!“ soll der Wahlspruch des schwäbischen Firmengründers und frühzeitigen „Global Players“ Matthias Hohner gewesen sein. Den Aufstieg und Fall der Trossinger Mundharmonika-Dynastie beleuchtete am Mittwoch in der Neckartenzlinger Melchiorhalle die Melchinger Theatergruppe Lindenhof mit ihrem Stück „Schwabenblues“.

1857 begann der Landwirt und Uhrmacher Matthias Hohner in seinem Heimatort Trossingen Mundharmonikas zu bauen. Nur wenige Jahrzehnte später war sein Produkt weltbekannt, worauf in der Firmenwerbung mit eingängigen Sprüchen hingewiesen wird: „Auch der Lissa-Bohner / spielt auf einer Hohner!“

Felix Huby und Jürgen Popig haben den Stoff dieser Erfolgsstory, die nach drei Generationen in einer Pleite endet, zu einer Art Musical verarbeitet, das am Mittwochabend in Neckartenzlingen aufgeführt wurde. Ausführende waren neun Akteure vom Theater Lindenhof in Melchingen unter der Leitung von Erik Gedeon.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 27% des Artikels.

Es fehlen 73%



Kultur