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Wüste Trinklieder und traurige Balladen

06.10.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wüste Trinklieder und traurige Balladen

Das dreitägige Spacken-Festival im Jugendhaus Big Bang: Party mit Punk, Folk und Metal

NÜRTINGEN. Die ersten Takte des diesjährigen Spacken-Festivals im Big Bang schlugen die Nürtinger McMontos an. Ganz im Zeichen von irischem und schottischem Folk starteten sie in den Donnerstagabend. Das zu Anfang noch spärliche Publikum ließ sich mit zunehmender Begeisterung auf die Grüne Insel entführen. Obwohl der Bassist der McMontos ausgefallen war, ließen sich die Zuhörer von Anfang an zum Mitmachen animieren. Von traurigen Balladen über raue Seemanns- und wüste Trinklieder bis hin zu einladenden Tanzstücken bot das Set für jeden etwas.

Den zweiten Teil des Abends gestaltete Boris Attila Kunz, bekannt als Sänger der Hard-Folk-Band Moria. Mit beeindruckender Stimme und faszinierendem Gitarrenspiel hatte er bald das Publikum für sich eingenommen. Seine Einlagen als Kommentator der eigenen Musik oder als Imitator einer Frau im Falsett sorgten für so manchen Lacher.

Völlig anders und ein wenig heftiger ging es am Freitag zur Sache. Die drei witzigen Jungs von Nulltarif eröffneten mit ihrem deutschen Punkrock den zweiten Abend und brachten das Publikum zum Pogotanzen. Die hauptsächlich jüngeren Zuschauer in dem gut gefüllten Raum zeigten der Band durch einen jubelnden Schlussapplaus, wie gut es ihnen gefallen hatte.


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