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Was kommt nach dem Tod?

11.03.2010 00:00, Von Petra Lohrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Theologisches Nachtcafé im Roten Haus

NÜRTINGEN. „Hat der Tod das letzte Wort?“– diese Frage wurde jüngst beim Auftakt des wieder auf drei Abende angelegten Theologischen Nachtcafés in der Buchhandlung im Roten Haus diskutiert. Markus Fritz, Pastoralreferent der Katholischen St.-Johannes-Gemeinde, leitete den Abend, bei dem Menschen unterschiedlichster Glaubensvarianten miteinander ins Gespräch kamen. Fritz trug ein Impulsreferat vor, das ins Thema einführte und sogleich die wichtigsten Fragen ansprach: Wie kam es dazu, dass Jesus am Kreuz sterben musste? Und warum wurde ausgerechnet dieses Folterwerkzeug zum Symbol des Christentums?

Jesus wurde als politischer Aufrührer von der Besatzungsmacht Rom hingerichtet, zu gefährlich für die Machthaber war sein Eintreten für die Ausgegrenzten, für die Schwachen der Gesellschaft. Er hatte sich gegen die religiös und politisch Mächtigen gestellt. Insbesondere mit seiner Kritik am Treiben im Tempel von Jerusalem hatte er den Zorn der Mächtigen seines Volkes auf sich gezogen.

Seine Botschaft vom Anbrechen des Reiches Gottes brachte ihm Ablehnung und Unverständnis ein – am Ende seines Lebens war er ein einsamer Mann, verlassen auch von seinen Jüngern. Für die, die noch bis zuletzt an ihn und seine Botschaft geglaubt hatten, war mit einem Schlag alles aus.


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