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Vortrag im Nürtinger Café denk.art: Wer war Joseph Beuys?

11.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Café denk.art ging es am vergangenen Sonntag um die Bedeutung von Joseph Beuys.

NÜRTINGEN. Auch im Jahr seines 100. Geburtstages scheiden sich die Geister an dem Künstler Joseph Beuys: Die einen halten ihn für einen der größten Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts, die anderen sehen in ihm einen rückwärtsgewandten Scharlatan, der nie aus dem Schatten seines spirituellen Idols Rudolf Steiner herausgetreten sei. Auch seiner Zeit bei der Hitler-Jugend sei er verhaftet geblieben.

Diese widersprüchlichen Sichtweisen nahm Andreas Mayer-Brennenstuhl bei seinem Impulsvortrag im Café denk.art in der Alten Seegrasspinnerei auf und versuchte sie in ein stimmiges Bild zu integrieren.

Mayer-Brennenstuhl, selbst Künstler, lässt sich in seinem Schaffen insbesondere von dem Beuys’schen Konzept der sozialen Skulptur leiten. Für ihn spielt also der politische Beuys, der in den Siebzigerjahren mit künstlerischen Projekten zum Volksentscheid oder mit der Gründung der ökologischen Partei der Grünen hervortrat, eine wesentliche Rolle.

Das merkte man seinem ambitionierten Vortrag an, der versuchte Beuys für die heutige Transformationsbewegung fruchtbar zu machen, ohne allerdings seine Widersprüchlichkeit unter den Teppich zu kehren.


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