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Kultur

Von Poesie wundersam umfangen

05.03.2018, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Maler Xianwei Zhu wandelt auf den Spuren des Dichters Friedrich Hölderlin

Der Künstler Xianwei Zhu im Gespräch mit Michael Gompf während der Vernissage in der Nürtinger Kreuzkirche Foto: Mohn

NÜRTINGEN. „In der Poesie gibt es Bilder und in den Bildern gibt es Poesie“, sagt der Xianwei Zhu. Für die Bilder, die er in seiner Ausstellung „Timeless“ in der Nürtinger Kreuzkirche zeigt, hat sich der chinesische Maler von Friedrich Hölderlin inspirieren lassen. Bilder, in die es sich eintauchen lässt, voll Ruhe und Kraft. So hautnah wie selten dürfen die Gäste der Vernissage den Künstler gestern kennenlernen.

Im Gespräch mit Dr. Tobias Wall offenbart Xianwei Zhu, was ihn beim Malen bewegt und antreibt. In seiner Heimat hat er eine klassische Ausbildung durchlaufen: An der Kunstakademie Hangzhou hat Xianwei Zhu Malerei studiert, später hier auch selbst unterrichtet. Mit dem westlichen Kunstverständnis jedoch, sagt er, hat das Studium wenig zu tun. Sehr akademisch, sehr technisch“ empfindet der Wahl-Stuttgarter es heute. Es gehe darum, das Beste zu suchen und so realistisch wie möglich abzubilden.

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