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Von Cowboys und Weltenbummlern

12.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Von Cowboys und Weltenbummlern

„Ilses Stehlampenrock“ hatte neulich wieder einmal ins Neuffener Schützenhaus eingeladen, und die Zuschauer strömten herbei, um Weltenbummler Claas P. Jambor (Bild) und den Countrysänger Kashew live zu erleben. Cowboygefühle im Schwabenland und oktaven-übergreifender Herz-Schmerz aus aller Welt – die Mischung passte. Den Anfang des Konzertabends gestaltete Markus Kern alias Kashew, der in ungewohnter Zweierbesetzung zusammen mit Tobias Kurrle von der Gruppe Ararat auf die Bühne kam. Zwei Gitarren und eine markante Gesangsstimme ließen Erinnerungen an Johnny Cash wach werden. Standesgemäß mit Cowboyhut versehen, brachten Kashew und sein Partner einstimmige und mitunter zweistimmige Werke zu Gehör. Weltenbummler Claas P. Jambor aus Hamburg nahm den Faden auf. Diesmal alleine unterwegs, wusste er wiederum von Anfang an mit seiner ungewöhnlichen Vier-Oktaven-Stimme und dem gekonnten, einprägsamen Gitarrenspiel die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. In seiner unnachahmlichen, flotten und lockeren Art gab Claas P. Jambor Einblicke in sein Seelenleben. Seine Lieder erzählen von Heilung, schönen Frauen, Freundschaft, gefährlichen Frauen oder schlicht und einfach von der Luft, die man zum Atmen braucht. Ob Gesangs- oder Kopfstimme, ob geflüstert, geschrien oder gehaucht – was auch immer Claas P. Jambor auf der Bühne anstellt, das Publikum ist fasziniert, singt mit, klatscht mit, leidet und freut sich mit ihm. pm


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