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Über Samariterstiftung

21.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Franka Rößners erstes Buch trägt den Titel „Im Dienste der Schwachen“ und erzählt vom Wirken der Samariterstiftung zwischen 1930 und 1950. Am Donnerstag, 27. Januar, wird um 20 Uhr in der Buchhandlung Zimmermann das Erstlingswerk der Ethnologin der Öffentlichkeit vorgestellt. Während ihres Studiums der Geschichte und der Ethnologie hat die Tübingerin in Grafeneck als studentische Hilfskraft gearbeitet. Als pädagogische Mitarbeiterin ist Franka Rößner in der Gedenkstätte Grafeneck angestellt. Anderthalb Jahre hat sie an der Monographie gearbeitet. Die Geschichte der Euthanasie-Morde begann 1939 in Grafeneck, wo die Nationalsozialisten die Einrichtung der Samariterstiftung beschlagnahmten und auf dem Gelände die erste Vernichtungseinrichtung aufbauten und betrieben. Von Januar bis Dezember 1940 wurden 10 654 Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen aus 48 Heil- und Pflegeanstalten im deutschen Südwesten nach Grafeneck transportiert und ermordet.


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