Kultur

Über die Unzulänglichkeit des Einzelnen

22.07.2019, Von Sara Hiller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Theater Lindenhof bringt den Kleist-Klassiker „Der zerbrochene Krug“ ins Naturtheater Grötzingen

Das Lindenhof-Ensemble in Grötzingen mit Kleists „Zerbrochenem Krug“. Foto: Hiller
Das Lindenhof-Ensemble in Grötzingen mit Kleists „Zerbrochenem Krug“. Foto: Hiller

AICHTAL-GRÖTZINGEN. Theater um und in der Justiz ist ein zentrales Motiv Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“. Aber die Rechtssprechung über Wahrheit und Lüge ist so eine Sache. Es bedarf dazu vertrauensvolle, neutrale und vor allen Dingen unparteiische Akteure. Doch was ist, wenn der Richter selbst statt einer weißen Weste kuriose Schürfwunden und ein hinkendes Bein hat?

Der beschädigte Krug ist Beweismittel für ein Verbrechen – und eine Metapher für das brüchig gewordene Vertrauen in die Gerichtsbarkeit. Es ist eine höchst aktuelle Thematik, welche das Theater Lindenhof am Freitagabend auf die Bühne des Naturtheaters Grötzingen brachte. Die Lindenhof-Theaterproduktion „Der zerbrochene Krug“ wurde realisiert mit der Unterstützung des Ministeriums der Justiz und für Europa Baden-Württemberg sowie in Kooperation mit Gerichtsstandorten im Land.


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