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Über die Kunst der Freundschaft

08.02.2020 05:30, Von Sara Hiller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Konzertdirektion Landgraf zeigt das tragikomische Stück „Kunst“ in der Neckartenzlinger Melchior-Festhalle

Eine weiße Leinwand sorgt für das Auseinanderbrechen der Freundschaft zwischen Serge (Luc Feit), Yvan (Heinrich Schafmeister) und Marc (Leonard Lansink). Foto: Hiller
Eine weiße Leinwand sorgt für das Auseinanderbrechen der Freundschaft zwischen Serge (Luc Feit), Yvan (Heinrich Schafmeister) und Marc (Leonard Lansink). Foto: Hiller

NECKARTENZLINGEN. Der Hauptakteur des Stückes scheint im ersten Moment banal zu sein. Es ist eine weiße Leinwand, 160 auf 100 Zentimeter, ein Ölgemälde. Dass sich dieses avantgardistische Kunstwerk als Katalysator für angestaute zwischenmenschliche Konflikte dreier Freunde entpuppt, scheint zunächst regelrecht absurd zu sein. Bis die Protagonisten und auch so mancher Zuschauer sich eingestehen müssen: Wir machen uns oft viel zu schnell ein Bild über andere. Die Konzertdirektion Landgraf präsentierte am Mittwochabend auf Einladung des Kulturrings Neckartenzlingen ihre raffinierte Inszenierung des Theaterstücks „Kunst“ von Yasmina Reza. Und gestaltete eine durchweg besondere Atmosphäre mit wirkungsvollem Denkanstoß. Es war eine Gratwanderung zwischen Humor und Tragik, Situationskomik und Gefühlsausbrüchen. Und schauspielerisch überzeugend auf durchaus hohem Niveau.


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