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Kultur

Über abstrakte Malerei

21.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NT-OBERENSINGEN (pm). In der Sammlung Domnick auf der Oberensinger Höhe findet am Samstag, 24. März, um 14 Uhr, eine Sonderführung zum Thema „abstrakte Malerei“ statt. Warum haben Greta und Ottomar Domnick abstrakte Bilder gesammelt? Wofür stand die abstrakte Malerei? Warum wurde sie so erfolgreich? Was bewegte die Nachkriegsgesellschaft? Es werden die drei Maler Willi Baumeister, Fritz Winter und Hans Hartung vorgestellt.

Die Nationalsozialisten haben deren Bilder als „entartet“ gebrandmarkt und aus den Museen entfernt. Sie haben ihnen die Lehraufträge entzogen, das Malen verboten und sie in die innere Emigration getrieben oder ins Exil gezwungen. Trotzdem haben diese Künstler im Verborgenen und unter schwierigsten Verhältnissen weiter gemalt, ohne zu wissen, ob ihre Bilder jemals gezeigt werden können. Nach dem Krieg gehörten Baumeister, Winter und Hartung zu den erfolgreichsten Künstlern der Abstraktion. Im Anschluss an die Führung wird der Film „Willi Baumeister“, den Ottomar und Greta Domnick 1954 gedreht haben, gezeigt.

Um Platzreservierung wird gebeten unter Telefon (0 70 22) 5 14 14 oder per E-Mail an stiftung@domnick.de.

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