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Theater traf auf wahres Leben

22.11.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Asyl-Monologe im Theater im Schlosskeller

NÜRTINGEN (hp). Im Rahmen der Friedenswochen führte die Bühne für Menschenrechte Berlin die Asyl-Monologe im Theater im Schlosskeller auf: eine Bühne, ein Scheinwerfer, drei Schauspieler und ein Musiker, die die Erzähler dreier ermutigender und berührender Biografien sind, und ein Publikum, das darauf vertraut, jetzt nichts anderes zu erleben als die Wahrheit.

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die sich nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung für das Lebensbejahendste überhaupt entscheidet: Sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Die Schauspieler unter musikalischer Begleitung führten das dokumentarische Theaterstück in emotional bewegender Weise auf. Die Asyl-Monologe erzählen von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein Nein nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weitergemacht haben.


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