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Kultur

„Sterben macht blöd“

30.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ernst Konarek war wieder zu Gast im Helenenheim

Ernst Konarek las Schnitzler. pm

AICHTAL-GRÖTZINGEN (pm). Wieder einmal war vor Kurzem Ernst Konarek zu Gast in der Aichtaler Stadtbücherei im Helenenheim.

Kennen wir das nicht alle? Wir sitzen in einem klassischen Konzert und, mag es auch noch so schön sein, schweifen mit unseren Gedanken weit ab, zur Arbeit, zu den Kollegen oder zur Familie? Auch der junge Leutnant Gustl, dem zweifelhaften Titelhelden aus Arthur Schnitzlers gleichnamiger Novelle von 1900, geht es nicht anders: Während er eigentlich einem Oratorium lauschen sollte, denkt er an alles andere. An seine Liebhaberinnen, an seinen Kollegen Kopecki, der ihm die Eintrittskarte geschenkt hat, an seinen Dienst beim Militär.

Doch der scheinbar langweilige Abend nimmt eine rapide Wendung, als Gustl nach dem Konzert an der Garderobe mit einem Herrn in Streit gerät. Statt, wie es der militärische Ehrenkodex gebietet, den Säbel zu ziehen, muss sich der Leutnant als dummer Bube beschimpfen lassen und beschließt, am nächsten Morgen Selbstmord zu begehen.


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