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Sprachkunst von Hölzel

07.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NT-OBERENSINGEN (pm). „Und weiter gleitet die Feder“: Unter diesem Titel veranstaltet die Adolf-Hölzel-Stiftung, Stuttgart, eine vierteilige Lesereihe, die an einem Abend auch Station in der Sammlung Domnick macht. Der Abend am Samstag, 14. Mai, 17.30 Uhr, steht unter dem Titel „dada – surreal – konkret: Der Dichter Adolf Hölzel“.

Spätestens seit der großen Retrospektive im Kunstmuseum Stuttgart 2009 dürfte der an der Stuttgarter Kunstakademie lehrende Maler Adolf Hölzel (1853–1934) aus dem Rezeptionsschatten seiner berühmten Schüler (Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Johannes Itten) herausgetreten sein – als einer der bedeutendsten Mitbegründer der Abstraktion in Deutschland. Werden Hölzels Texte zu seiner spezifischen Kunstlehre in der Kunstwissenschaft schon seit einiger Zeit diskutiert , so sind dessen – gewissermaßen „private“ – sprachkünstlerischen Experimente, wie sie die reichen Nachlassbestände der Staatsgalerie Stuttgart und der Adolf-Hölzel-Stiftung überliefern, noch unbekannt. Ihnen widmet sich die Nürtinger Station der Lesereihe. Nicht nur Hölzel kommt dabei zu Wort, auch andere experimentelle Autoren der Moderne wie Kurt Schwitters, André Breton oder Gerhard Rühm. Der Konzeptor der Lesereihe, Ulrich Röthke, wird in den Abend einführen. Es lesen die beiden Schauspieler Andrea Hörnke-Trieß und Rudolf Schulz.


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