Kultur

Sonaten voller Esprit, Ironie und Hingabe

19.03.2014, Von Eckhard Finckh — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Cellist Julian Steckel und Pianist Paul Rivinius glänzten beim Nürtinger Meisterkonzert mit Kammermusik aus Frankreich

Ein traumhafter Moment: Julian Steckel musiziert mit seinem Klavierpartner Paul Rivinius beim Meisterkonzert in der Kreuzkirche.  Foto: ef
Ein traumhafter Moment: Julian Steckel musiziert mit seinem Klavierpartner Paul Rivinius beim Meisterkonzert in der Kreuzkirche. Foto: ef

NÜRTINGEN. Das dritte Meisterkonzert in der Kreuzkirche entführte die Zuhörer am Montagabend nach Frankreich, wo vor rund hundert Jahren eine unvergleichliche Aufbruchstimmung herrschte. Top-Cellist Julian Steckel und sein souveräner Klavierpartner Paul Rivinius interpretierten Werke von Debussy und seinem musikalischen Umfeld in bewundernswerter Weise.

Das Konzert begann, einem Paukenschlag gleich, mit einem „dicken Brocken“ der Cello-Literatur, immense Instrumentenbeherrschung fordernd. Claude Debussy schrieb seine Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll im Jahr 1915. Und bei aller Modernität nahm er doch Bezug auf französische Musikgeschichte. So waren im „Prolog“ barocker Rhythmus und fein ziselierte Verzierungen im Stil von Couperin herauszuhören. Wie improvisiert wirkten Julian Steckels Cantilenen, die zart entschwebten und genaues Hören erforderten. Resolute Laufbewegungen verloren sich in luftiger Leichtigkeit.


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