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Sensibel dargebotenes Meisterwerk der Renaissance

14.12.2016 00:00, Von Udo Klebes — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Nürtinger Kantorei führte am Sonntag zusammen mit einem Orchester und Solisten Monteverdis „Marienvesper“ in der Stadtkirche auf

Die Sänger der Nürtinger Kantorei wurden von den Musikern des Capricornus Consort Basel musikalisch unterstützt. Foto: Holzwarth
Die Sänger der Nürtinger Kantorei wurden von den Musikern des Capricornus Consort Basel musikalisch unterstützt. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Die Nürtinger Kantorei hat in den letzten Jahren unter der engagierten und ehrgeizigen Leitung des Musiker-Ehepaars Angelika Rau-Čulo und Michael Čulo einige anspruchsvolle Vokalwerke in weit über den Alltags-Maßstab im kirchlichen Laienbereich hinausweisender Qualität erarbeitet. Bereits mit dem letztjährigen Gipfelwerk in Form von Bachs h-Moll-Messe wurde ein Höhepunkt erreicht, und doch gelang jetzt mit der Nürtinger Erstaufführung der 1610 von Claudio Monteverdi konzipierten „Vespro della Beata Vergine“ gar eine Tat von epochaler Bedeutung. Generell eher selten aufgeführt und vielleicht auch deshalb umso kostbarer erscheinend, entfaltet dieses ungewöhnliche Meisterwerk der Renaissance seine besondere Stimmung nur dann, wenn sich alle Beteiligten auf einer Linie bewegen, quasi fern von aller Erdenschwere und ohne störende Vibrati miteinander zur Anbetung Marias in allerlei Formen zusammenfinden.


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